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Deutschland bei der Wettbewerbsfähigkeit auf Platz 23

Am 18. Juni wurde die neue Rangliste des World Competitive Center (WCC) veröffentlicht. Sie hat international einen sehr hohen Stellenwert, um wirtschaftliche Aktivitäten und Zukunftsfähigkeiten im Hinblick auf die Lebensqualität von 70 Ländern miteinander zu vergleichen. Deutschland ist noch einmal zurückgefallen und liegt aktuell auf Platz 23. Laut FAZ vom Freitag hatte Finanzminister Christian Lindner seinerzeit ein Abrutschen als Warnzeichen verstanden. Unabhängig davon, wie die jetzige Regierung es sieht, sollte die neue Liste nicht unterschätzt werden in ihrer Wirkung auf ausländische Investoren, wenn es um den Standort Deutschland geht. - Ein Teil der Ergebnisse ist auf www.imd.org kostenfrei zugänglich. Mit Klick auf „Nr. 23 Deutschland“ findet man eine PDF-Kurzfassung mit dem Ranking in einer Anzahl von Teilbereichen. Am besten schneiden wir mit Rang 5 in „Wissenschaftsinfrastruktur“ ab, gefolgt mit Rang 8 bei „Gesundheit/Umwelt“ und Rang 12 bei „Außenhandel“. Ganz schlecht sieht es bei „Steuerpolitik“ mit Rang 62 aus. Bedenklich im Hinblick auf die Zukunft ist auch Rang 57 bei „Einstellungen/Werte“. Ohne ein Mehr bei Anerkennung von Leistung und Eigeninitiative und ein Weniger bei Ansprüchen an Staat und Gesellschaft dürfte sich das Gesamtranking kaum verbessern lassen. Und - für einen Gesinnungswandel braucht man auch kein Sondervermögen. Die FDP wirbt deshalb für einen Mentalitätswechsel und möchte mit einem liberalen Neustart die von der Politik wohl am meisten vernachlässigte Kraft unseres Landes neu freisetzen: die Tatkraft der Menschen, mit ihren Talenten, ihrer Kreativität und ihrer Leistungsbereitschaft.